Botanische Exkursion

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Botanische Exkursion am Fuße des Rosengartens 21.06.2020

Liebe Mitglieder,
endlich ist es wieder so weit für eine Aktion der Hyla-Umweltgruppe-Eisacktal, am kommenden Sonntag 21.06.2020 findet die diesjährige botanisch Wanderung statt. Georg Aichner ist ebenfalls Mitglied bei uns und leidenschaftlicher Hobbybotaniker. Er kennt die Pflanzenwelt am Fuße des Rosengartens wie kaum ein anderer. Am Sonntag wird er uns einige „seiner“ Schätze zeigen.
Dafür wandern wir von Tiers nach Völser Aicha. Exkursionsbeginn in Tiers ist um 9 Uhr, Treffpunkt beim Hotel Paradies.
Bitte Mittagessen mitbringen! Sonnen- und Regenschutz nicht vergessen!
Die Exkursion endet im Laufe des Nachmittags.
An alle die gern teilnehmen möchten, bitte schickt ein kurzes Bestätigungsmail an diese Adresse info@ug-eisacktal.it oder meldet euch direkt bei Andreas Hilpold.

Wir freuen uns schon auf alle interessierten Teilnehmer.
Liebe Grüße
Die Umweltgruppe Eisacktal

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05.03.2020 Vollversammlung mit Neuwahlen

Vollversammlung mit Neuwahlen bei der Umweltgruppe Eisacktal – Hyla

Am 5. März 2020 fand im Realgymnasium Brixen die Jahresvollversammlung der Umweltgruppe Eisacktal – Hyla statt. Es war dies die sechste nach der Gründungsversammlung im Frühjahr 2014. Bei den Neuwahlen wurden fünf Mitglieder in den Vorstand gewählt. Es sind dies Claudia Wild, Hannes Markart, Georg v. Mörl und Andreas Hilpold, allesamt in Brixen wohnhaft und Martin Prader aus Klausen. Der bisherige Vorsitzende Andreas Hilpold legte das Amt nieder und übergab es offiziell an Martin Prader. Nicht mehr im Vorstand vertreten sind Manuel Pramsohler und Monika Lintner. Höhepunkt der Vollversammlung war der Foto-Vortrag vom Naturfotografen Georg Frener, der Natur und Bergwelt des Eisacktales und der Dolomiten in großartigen Bildern zeigte.

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Vorstand Umweltgruppe Eisacktal 2020: v.l.n.r.: Georg v. Mörl, Claudia Wild, Martin Prader, Hannes Markart und Andreas Hilpold

In den ersten sechs Jahren ihres Bestehens organisierte die Umweltgruppe zahlreiche Exkursionen, Aktionstage und Stammtische. Sie beteiligte sich an verschiedenen Veranstaltungen, etwa dem Zugluft- und dem Lern- und Spielefest in Neustift. Das zentrale Motto der Umweltgruppe ist es, für die Schönheiten der Natur  zu sensibilisieren und naturkundliches Wissen zu vermitteln. Gleichzeitig wurden Mitglieder in verschiedene Kommissionen entsandt, allen voran in einige Bau- und Umweltkommissionen des Eisacktales.

Als jährliche Highlights des Jahres kristallisierten sich zwei Aktionstage heraus: der Familien-Aktionstag, bei dem besonders die Tierwelt eines Gewässers für Kinder und Erwachsene erlebbar und beobachtbar gemacht wird, sowie der „Lebensraum Eisacktal“ bei dem ein interessantes Gebiet von Experten naturkundlich erhoben wird und die Besonderheiten der Bevölkerung direkt und medial präsentiert werden.

Auch für heuer sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant, etwa ein gemeinsame Insektenexkursion mit der Pusterer Gruppe Naturtreff Eisvogel, eine Pilzexkursion in der Brixner Gegend und eine Kräuterexkursion in Spiluck. Alle Details über die Gruppe und zum heurigen Veranstaltungsprogramm sind auf der Homepage des Vereines umweltgruppeeisacktal.wordpress.com zu finden.

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Pressemitteilung vom 06-12-2019 zum Thema: Auwaldrest Brixen Industriezone

Auwaldreste südlich von Brixen:
Gemeinsame Lösung zwischen der Firma Progress, der Umweltgruppe Eisacktal und weiteren Umweltvertretern

Nach eineinhalb Jahren konstruktiver Gespräche mit der Firma Progress stimmt die Umweltgruppe zu, dass das Waldstück in der Industriezone für eine Erweiterung des Firmengeländes gegen Ausgleichsflächen im Süden von Milland eingetauscht wird. Im Gegensatz zum Waldstück in der Industriezone, ist in den Ausgleichsflächen eine ökologische Aufwertung und Renaturierung möglich und eine Vernetzung mit bestehenden Flächen machbar. In den Gesprächen involviert waren neben der Umweltgruppe Eisacktal auch die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol (AVK) und eine Gruppe von Brixner Biologen.

Das Waldstück in der Industriezone Brixen ist ohne Zweifel ein wertvoller Lebensraum und Rückzugsort für viele Pflanzen- und Tierarten in der sonst verbauten Industriezone Brixen. Auch wenn es noch offiziell als Auwald eingetragen ist, handelt es sich allerdings fachlich gesehen nicht mehr um das Ökosystem Auwald als solches, welches sich durch regelmäßige Überschwemmungen und einen hohen Grundwasserspiegel entlang eines Flusses auszeichnet, sondern leider um einen trockengefallenen Rest dieses ursprünglichen Auwaldes. Durch die sukzessive Verbauung des Areals der Industriezone Brixen wurde dieser ursprüngliche Lebensraum sehr stark verkleinert und isoliert. Der Straßenbau vor einigen Jahren hat die Verbindung zum nahegelegenen Eisack, von dem der Wald ursprünglich regelmäßig überflutet wurde, endgültig gekappt. Dadurch, dass sich der Eisack in den letzten Jahrzehnten immer weiter in sein Flussbett eingegraben hat, ist auch der Grundwasserspiegel beträchtlich gesunken und wird auch in Zukunft noch sinken. Der Umstand, dass sich der Lebensraum verändert hat, macht ihn allerdings nicht weniger schützenswert.

Ein wesentliches Ziel der Umweltgruppe Eisacktal ist es vorhandene, noch intakte Lebensräume zu schützen und zu erhalten. In diesem Zusammenhang sind ihr die wenigen Auwaldreste im Süden von Brixen ein besonderes Anliegen. Seit Jahren setzt sie sich für den Erhalt derselben und für Verbindungen zwischen den einzelnen Auwaldinseln ein, um ein Fortbestehen dieser wertvollen Lebensräume auch für die Zukunft zu garantieren.

Nachdem die Umweltgruppe Eisacktal im Juni 2018 in Form einer Pressemitteilung auf den ökologischen Wert des Auwaldrestes in der Brixner Industriezone hingewiesen hat, wurde das Gespräch mit Verantwortlichen des Stadt-Land-Flussprojektes, der Gemeinde Brixen, der Firma Progress und anderen Umweltvertretern gesucht. Es hat sich eine Kerngruppe gebildet, die sich aus Vorstandsmitgliedern der Umweltgruppe Eisacktal (Verhandlungsführer Martin Prader), Vertretern der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol (AVK), Naturfotografen und Biologen des Raums Brixen zusammensetzt. Die Gespräche erfolgten zudem mit fachlicher Unterstützung des Dachverbandes für Natur und Umweltschutz Südtirol. Im Laufe von insgesamt acht sehr konstruktiven Treffen, die es mit der Firma Progress in einem Zeitraum von beinahe 1,5 Jahren gegeben hat, wurde ein Lokalaugenschein gemacht und sehr ausführlich über potentielle Flächen, die für eine Renaturierung geeignet wären, diskutiert. In diesen Gesprächen wurden mehrere Möglichkeiten abgewogen, u.a. auch der Ankauf von sinnvollen Ausgleichsflächen von Seiten der Firma Progress entlang des Eisacks, welche eine Erweiterung der dort liegenden, zwar intakten, aber sehr stark eingegrenzten, Auwaldgebiete ermöglichen würde.

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Auwaldrest in der Industriezone Brixen

Der Auwaldrest in der Industriezone ist bereits seit geraumer Zeit im Besitz der Firma Progress. Derzeit ist eine Bebauung und Erschließung des Gebietes allerdings nicht möglich. Im Zuge der oben erwähnten Gespräche ist es der Firma Progress nun gelungen mehrere Parzellen, welche südlich direkt an das Biotop „Millander Au“ angrenzen anzukaufen, bzw. über Tausch zu erlangen. Es handelt sich hierbei um eine Gesamtfläche von 17.500 Quadratmetern hauptsächlich Apfelanlagen. Werden diese Flächen in die Millander Au integriert, so entspricht dies einer Verdoppelung des Feuchtlebensraums im Biotop. Eine weitere Fläche für eine zukünftige Renaturierung wurde von Seiten der Firma Progress zugesichert. Als Ergebnis der Gespräche mit der Progress kann daher mitgeteilt werden, dass das Endziel vollinhaltlich erreicht wird, und zwar dass durch das Projekt in Summe keine Waldflächen verloren, sondern neue, qualitativ hochwertigere Biotopflächen dazu gewonnen werden.  Der ökologische Wert der neuen Flächen, in denen eine Renaturierung möglich ist und auch umgesetzt wird, ist im Vergleich zum bestehenden Wald in der Industriezone langfristig gesehen erheblich höher.

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Erweiterung Millander Au

Es wird nun gleichzeitig ein Antrag für die Ausweisung dieser Flächen als Biotop sowie eine Umwidmung des Auwaldrestes in der Industriezone beantragt. Im Zuge der Gespräche wurde beschlossen mit den Arbeiten erst nach Ende der Brutsaison aller im Auwaldrest brütenden Vögel zu beginnen. Außerdem soll unter anderem Totholz aus dem Auwaldrest in die neuen Biotopflächen transportiert werden, um die Insektenwelt, die dieses beheimatet, zu erhalten. Die Gemeinde Brixen wird sich gemeinsam mit dem Land im Kraftwerksbeirat dafür einsetzen, dass ein Anteil der Umweltgelder des Landes vom Kraftwerk Hachl für entsprechende Renaturierungsarbeiten im Biotop Millander Au zur Verfügung gestellt werden.  Diese Arbeiten sollen in enger Zusammenarbeit mit einzelnen Mitgliedern der Kerngruppe erfolgen.

Der Umweltgruppe Eisacktal ist es ein Anliegen mit Wirtschaftstreibenden vor Ort, der Gemeinde Brixen und anderen beteiligten Akteuren, welche teils andere, teils ähnliche Interessen vertreten, in einen Dialog zu treten und gemeinsame Lösungen zu finden, die auf einer fachlich richtigen und sachlichen Argumentation basieren. Ein umfassender Schutz der natürlichen Lebensräume in der Talsohle Brixen kann langfristig gesehen, nur durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessensverbände, erzielt werden.

Die beteiligten Umweltvertreter haben mit der Firma Progress einen seriösen Partner gefunden und eine in Südtirol in dieser Form noch nie dagewesene Zusammenarbeit von Wirtschaft und Umweltschutz gestartet. Es ist zu hoffen, dass derartige Projekte in Südtirol Schule machen, denn Umweltschutz sollte alle Sparten gleichermaßen betreffen. Ein langfristiges Ziel der Umweltgruppe Eisacktal wird es sein, sich dafür einzusetzen, dass auch andere Umweltgelder (BBT, Wasserkraft usw.), die der Gemeinde Brixen zur Verfügung stehen, sinnvoll für eine zusätzliche Erweiterung von Feuchtlebensräumen in der Talsohle Brixen eingesetzt werden. Die Aufwertung, Vernetzung und Vergrößerung der intakten Auwaldflächen im Talkessel südlich von Brixen ist und bleibt eine Herzensangelegenheit des Vereines.

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Pilzeexkursion 2019

Die jährliche Pilzeexkursion ist immer ein Highlight unsere Exkursionskalenders.
Gerald Antenhofer führt uns heuer zum Vahrner See. IMG_2705In den umliegenden Wäldern ist pilzemäßig so einiges zu erwarten!

Hier die Details:

Samstag, 19.10.19
Treffpunkt 13:45 Uhr, Parkplatz Vahrner See

Anschließende Einkehr und gemeinsame Fundbesprechung im Gasthaus.

Bitte um Voranmeldung über unsere E-Mail-Adresse.

 

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